Aktuelles
[1. Oktober 2007]
Presseerklärung
Am 01.10.2007 wird im Radiologischen Zentrum Weilheim, Dres. Kamp, Heidrich & Kollegen, in der Abteilung Nuklearmedizin eine neue SPECT-fähige Doppelkopfkamera in Betrieb genommen.
Mit dem System sind hochauflösende nuklearmedizinische Untersuchungen in sog. planarer Technik, d. h. Summationsbilder, und in sog. SPECT-Technik, d. h. in Schicht-Technik, wie beispielsweise in einem Computertomographen oder einem Kernspintomographen, möglich.
Das System wird zur Untersuchung von entzündlichen und tumorösen Veränderungen des Skelettsystems, wie beispielsweise Knochenmetastasen oder der Diagnostik einer rheumatoiden Arthritis eingesetzt. Zusätzlich werden Nierenfunktions- Szintigraphien, z. B. bei Nierensteinen, eingesetzt.
Ebenso eignet sich das System zur Detektion von Lungenembolien und entzündlichen Veränderungen im Körper. Auch dezidierte
Herzuntersuchungen zur Bestimmung eines Herzmuskelschadens bei Zustand nach Herzinfarkt bzw. zur Bestimmung der funktionellen
Veränderungen bei koronarer Herzkrankheit (KHK) können durchgeführt werden.
In diesem Zusammenhang stellt das neue System
eine hervorragende Ergänzung zu den bereits vorhandenen Untersuchungsmodalitäten, 64-Multidetektor-Computertomographie im
Radiologischen Zentrum Weilheim und dem Herzkatheter-Platz im Krankenhaus Weilheim, dar. Eine multimodale Abklärung bei
Verdacht auf koronarer Herzkrankheit ist somit, ohne große Wege für den Patienten, möglich.
Hierdurch wird eine wesentliche
Verbesserung der Versorgungssituation im Landkreis Weilheim-Schongau erreicht.
Mit Inbetriebnahme der neuen Gamma-Kamera verstärkt zusätzlich Herr Dr. Florian Pachmayr, Facharzt für Nuklearmedizin, das
Team des Radiologischen Zentrums Weilheim.
Hierdurch wird ebenfalls eine deutliche Verbesserung der Versorgungssituation
der Bevölkerung des Landkreises Weilheim-Schongau und der angrenzenden Landkreise hinsichtlich der nuklearmedizinischen
Versorgung erreicht. Dieses betrifft insbesondere das Kerngebiet der Nuklearmedizin, die Schilddrüsen-Diagnostik. Hier ist
es nun möglich, lange Wartezeiten für eine entsprechende Untersuchung zu vermeiden. Durch eine ebenfalls verbesserte
Kooperation mit einem kooperierenden Labor können die Laborergebnisse tagesgenau in die Befunde integriert werden. Somit
wird das Zeitintervall zwischen erfolgter Diagnostik und adäquater Behandlung der Patienten deutlich verkürzt.
Radiologisches Zentrum Weilheim, Dres. Kamp, Heidrich & Kollegen